Einweihung neuer MorphoSys-Standort in Planegg-Steinkirchen

Eröffnung Firmensitz Steinkirchen von Morphosys AG. v.l.: Dr. Arndt Schottelius, Dr. Marlies Sproll, Dr. Simon Moroney, Jens Holstein (alle Vorstand), 1 BGM Planegg Heinrich Hofmann, Dr. Gerald Möller (Vorsitzender des Aufsichtsrates).

Das bayerische Biotech-Flaggschiff Morphosys AG hat nach langer Suche einen neuen, würdigen Standort in Planegg gefunden. Ab sofort ist das börsennotierte Unternehmen im ehemaligen Imtech-Gebäude in der Steinkirchner Semmelweisstraße beheimatet und hat dort wieder alle bisher auf mehrere Standorte in Martinsried verteilten Mitarbeiter unter einem Dach vereint.

In aufwändigen Umbauarbeiten musste Morphosys das einstige Bürogebäude in den vergangenen Monaten für sich passend für die Labornutzung umgestalten. Insgesamt 9.000 Quadratmeter Bürofläche, 3.000 Quadratmeter Labor und noch einmal 1.500 Quadratmeter Archiv, Lagerraum und Kantine sind entstanden.

„Jetzt ist es also geschafft! Wir freuen uns sehr, dass Morphosys bei uns in Planegg bleibt“, betonte Bürgermeister Heinrich Hofmann in seiner Ansprache. Die Firma Morphosys ist nicht nur ein weltweit scheinender Leuchtturm für den anerkannten Biotech-Standort Martinsried, sondern leiste einen nicht unerheblichen Teil an den Gewerbesteuereinnahmen und sei ein Arbeitgeber mit herausragender Unternehmenskultur.

Vorstandsvorsitzender Simon Moroney blickte weit zurück auf die Gründung des Unternehmens vor 24 Jahren, in dem eine Technologieplattform aus dem Martinsrieder Max-Planck-Institut die Basis bildete humane Antikörper gegen unterschiedlichste Zielstrukturen zu generieren. Die Technologie sei weltweit höchst erfolgreich, und man habe seither 26 Antikörper in die klinische Entwicklung bringen können, einer davon stünde kurz vor der Zulassung. Nicht ausgeschlossen, dass Morphosys am neuen, hochmodernen Standort weiter wachse, meinte Aufsichtsratschef Gerald Möller mit Blick auf den Bürgermeister und eine benachbarte grüne Wiese. Dieser (bald 70-jährig) gab zurück: „Ob ich das noch in Amt und Würden erleben werde, aber ich habe die Botschaft verstanden.“